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Passivhaus

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Passivhaus

Das Land Hessen engagiert sich bereits seit Jahren auf dem Gebiet des energieeffizienten Bauens. Von den Anfängen mit der Niedrigenergie-Bauweise bis hin zur Etablierung des Passivhaus-Standards im Wohnungsneubau hat sich das Land in allen Phasen aktiv beteiligt.

Das Konzept für ein „Gebäude ohne Heizung” wurde bereits Ende der 1980er Jahre von Prof. Dr. Wolfgang Feist, damals am Institut Wohnen und Umwelt (IWU) in Darmstadt, gemeinsam mit Prof. Bo Adamson von der Universität Lund in Schweden entwickelt. Die Kernidee dieses so genannten „Passivhauses” ist: Alle Wärmeverluste über die Gebäudehülle und die Lüftung werden so weit verringert, dass ein aktives Heizsystem nicht mehr erforderlich ist. Die „Beheizung” wird nur durch „passive” Wärmequellen wie Mensch, Sonne, Haushaltsgeräte und die Wärmerückgewinnung aus der Raumluft sichergestellt.

Auf der Grundlage dieses Konzepts wurden 1991 mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen vier Reihenhäuser als erste europäische Passivhäuser in Darmstadt-Kranichstein fertig gestellt.

Ohne aktives Heizungssystem gibt es inzwischen nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Schulen, Kindergärten sowie Produktions- und Bürogebäude - schon heute werden in Europa mehr als 4.000 Passivhäuser „erfolgreich” bewohnt bzw. genutzt.

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25 Jahre Passivhaus Darmstadt Kranichstein


25 Jahre Passivhaus Außendämmung

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25 Jahre Passivhaus Fenster

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25 Jahre Passivhaus Lüftung

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25 Jahre Passivhaus Luftdichtheit

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25 Jahre Passivhaus Luftqualität

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25 Jahre Passivhaus Thermographie

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Passivhaus Kranichstein

Im Jahr 2016 jährt sich zum 25. Mal der Einzug von vier Baufamilien in das erste Passivhaus, gelegen im Darmstädter Stadtteil Kranichstein. Ein Wohngebäude mit fast keiner Heizung? Die Risiken waren – aus Sicht der Nichtwissenschaftler – nicht gering.
Viele ehrgeizige Projekte nach den ersten Ölpreiskrisen hatten ihre Ziele nicht erreicht oder besondere, realitätsferne Anforderungen an das Verhalten der Nutzer gestellt.

Das Passivhauskonzept hat seine Bewährungsprobe bestanden. Mit Passivhäusern lassen sich die „Nearly zero energy buildings“ der Europäischen Gebäuderichtlinie kostengünstig und nutzerfreundlich umsetzen. Jeder Bauherr und Planer ist gut beraten, sich an diesem Standard zu orientieren und ihn konsequent umzusetzen.

Den gesamten Endbericht finden Sie hier zum DOWNLOAD

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Wissenschaftliche Begleitung Cordierstraße 4 in Frankfurt am Main

Das Gebäude Cordierstraße 4 ist kein Neubau auf der grünen Wiese mit optimalen städtebaulicher Randbedingungen und frei planbarer Gebäudehülle, sondern ein Ersatzneubau innerhalb eines Ensembles von ähnlichen Gebäuden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in einfachster Bauweise und mit minderwertigem Material wiederaufgebaut wurden. Das Bauprojekt in der Cordierstraße 4 in Frankfurt am Main verfolgte den Ansatz, in der Bilanz mehr Energie regenerativ zu erzeugen als das Gebäude verbraucht. Es wird als Passivhaus mit Energiegewinn (PH+E) bezeichnet. Aus Sicht des Bauherrn und der Planer war es von entscheidender Bedeutung, dass vor einer regenerativen Deckung der benötigten Energie die Minimierung des Bedarfs stand.

Teilberichte zu diesem Projekt finden Sie unten unter „Publikationen“.

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