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Bürgerforum Energieland Hessen in Flörsbachtal

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Bürgerversammlung am 23. Mai zur neuen Windvorrangfläche am Bergfeld

Am Dienstagabend hat der Gemeindevorstand beschlossen, am 23. Mai von 19:00 bis 21:30 eine Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Kempfenbrunn zu den neuen Windvorrangflächen am Bergfeld durchzuführen. Bis zum 02. Juni soll eine Stellungnahme der Gemeindevertretung beim Regierungspräsidium zum Teilplan Erneuerbare Energien eingereicht werden.

Transparente Klärung der Bürgerfragen

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Egon Schmid lädt hierzu alle Bürgerinnen und Bürger von Flörsbachtal ein: „Wir wollen die zentralen Themen mit den Bürgerinnen und Bürger diskutieren und zur Versachlichung der Debatte beitragen“, unterstrich Schmid nach dem Beschluss.

Die Bürgerversammlung wird auf Wunsch der Gemeindevertretung vom Landesprogramm Bürgerforum Energieland Hessen unterstützt. Bürgermeister Frank Soer hatte angeregt, die Veranstaltung von neutralen Moderatoren begleiten zu lassen. Diese hatten sich am Montag vorgestellt und erste Gespräche mit allen Fraktionen, mit der BI Gegenwind Flörsbachtal, mit Vertretern von HessenForst, dem örtlichen Vogelschutzexperten der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie, den Bürgermeistern von Wiesen und Biebergemünd sowie der Naturenergie Main-Kinzig GmbH und Juwi geführt.

Mopsfledermaus, Rotmilan und Schwarzstorch im Mittelpunkt

„Wir alle wünschen uns mehr Informationen, wie es zur Ausweisung der neuen Windvorrangflächen kam“, betonte Bürgermeister Soer im Rahmen der Vorgespräche. Wichtige Themen werden außerdem die Bewertung der Mopsfeldermaus-Bestände, von Rotmilan und Schwarzstorch vor Ort sein. Auch das Thema Infraschall steht auf der Agenda. Das Bürgerforum Energieland Hessen wird hierzu verschiedene Expertinnen und Experten einladen, die fachlich geprüfte Informationen geben können und diese mit Befürwortern und Kritikern diskutieren. Es soll außerdem Zeit für Bürgerfragen bleiben, die für all sichtbar mit protokolliert werden, so dass auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger die Debatte nachvollziehen können, die an diesem Abend keine Zeit haben. Die Dokumentation wird nach der Veranstaltung zeitnah ins Internet gestellt.