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Bürgerforum zur Windenergie in Oestrich-Winkel

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Bürger-Ideenwerkstatt Bürgerforum zur Umsetzung der Energiewende vor Ort in Oestrich-Winkel am 16.Oktober 2014

Ergebnisse aus der Bürger-Ideenwerkstatt

SCHÜLER ZEIGEN WIE ES GEHT

  • 50:50
    Zwei Schüler und eine Schülerin der Rheingau-Schule in Geisenheim stellten ihr Schulprojekt 50:50 vor. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, 50 Prozent Strom einzusparen und von dem gesparten Geld 50 Prozent in Energiesparmaßnahmen wie LED-Beleuchtung zu investieren.

    Energiewächter in den Klassen
    Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Schülerinnen und Schüler sich überlegt, pro Klasse einen Energiewächter einzusetzen. Die Aufgaben des Energiewächters bestehen (ähnlich wie beim Tafeldienst) darin, für intelligentes Lüften und Heizen zu sorgen und nach Verlassen des Klassenzimmers darauf zu achten, dass die Lichter ausgeschaltet sind. Weitere Ideen der Schüler sind die Einführung einer intelligenten Steuerung der Beleuchtung – die sich bei ausreichendem Tageslicht abschaltet sowie selbstschließende Armaturen an den Waschbecken. Bewegungsmelder im Flur und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach gibt es an der Schule schon. Weitere Informationen über das Rheingau Gymnasium und seine Projekte erhalten Sie unter: http://www.rheingauschule.de

KINDER UND JUGENDFREIZEIT – ENERGIENUTZUNG BEWUSST MACHEN

  • Eine Bürgerin regte an, das Thema Energiewende vor Ort für die städtischen Kinder- und Jugendpflege aufzugreifen. Auf Freizeiten oder Projektwochen könnte den Kindern und Jugendlichen der bewusste Umgang mit Energie vermittelt werden. Bürgermeister Heil sicherte zu, diese Idee aufgreifen zu wollen.

INTERNATIONALER ENERGIESPARTAG – 05. MÄRZ 2015

  • Die Anregung Energiespartage einzuführen führte zu dem Hinweis auf den internationalen Energiespartages. Dieser findet wieder am 05. März 2015 statt. Die Rheingauschule will hier versuchen einen möglichst CO2-neutralen Transport organisieren.

FORTBILDUNGEN FÜR HANDWERKER – GEWUSST WIE

  • Dr. Jürgen Hoffmann, Vertreter des NABU Rheingau, regte an, die Handwerker zu einem Stammtisch zum Thema Energiewende einzuladen. Ein Erfahrungsaustausch von Worst Case und Best Practice Beispielen, zu Fördermöglichkeiten und Informationsangeboten könnten Schwerpunkte werden. Interessierte können sich wenden an Dr. Jürgen Hoffmann. E-Mail Adresse: familie.hoffmann@t-online.de

HANDWERKERNETZWERKE – INITIATIVE DER SÜWAG AG

  • Dirk Gerber SÜWAG AG, wies auf die K4- Initiative der SÜWAG AG hin; diese bietet ein Handwerkernetzwerk, bei dem Information und Beratung speziell für mittelständische Unternehmen angeboten wird. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.suewag.de

MUSTERBEISPIEL EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE MITTELHEIM

  • Die evangelische Kirchengemeinde Mittelheim geht mit gutem Beispiel voran. Dort wurden nicht nur eine Photovoltaikanlage und eine Pelletheizung installiert, das Gebäude wurde zudem noch energetisch saniert. Dieses Beispiel sollte Schule machen!

KOSTENLOSE ENERGIEBERATUNG FÜR VEREINE

  • Der Landessportbund (LSB) bietet Sportvereinen an, kostenlose Energieberatung zu nutzen. Die Vereine können sich so individuell beraten lassen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.sportstaetten.info

MIT PARTNERN LERNEN - STÄDETPARTNERSCHAFT TOKAIJ

  • Im Rahmen des Partnerschaftsvereins mit der Stadt Tokaj, Ungarn, gab es verschiedene Gespräche unter anderem mit Lehrern des örtlichen Gymnasiums zum Thema Energiewende. Der Austausch von Erfahrungen spielt dabei eine große Rolle. Von- und Miteinander zu lernen ist eine Chance die genutzt werden kann. Hier werden noch Mitstreiter gesucht. Kontakt über Dr. Jürgen Hoffmann. E-Mail Adresse: familie.hoffmann@t-online.de

DURCHLAUFERHITZER STATT WASSERKESSEL

  • Ein Bürger rief dazu auf, anstatt eines neuen Wasserkessels über die Anschaffung eines Durchlauferhitzers nachzudenken. Ein Durchlauferhitzer biete den Vorteil, dass er nur dann Strom verbraucht, wenn er genutzt wird. Ein Wasserkessel hingegen hat einen durchgehenden Verbrauch, da er die Temperatur des Wassers konstant halten muss.

ERDWÄRME – ENERGIE EFFIZIENT NUTZEN

  • Erdwärme ist ein weiteres wichtiges Element der Erneuerbaren Energien und unabhängig von Schwankungen wie z.B. Windenergie oder Sonne. Wärmepumpen nehmen die Energie überwiegend aus dem Untergrund und können sowohl im Winter heizen wie auch im Sommer für Kühlung sorgen. Erdwärmesonden eignen sich für Ein- oder Mehrfamilienhäuser, öffentliche Gebäude oder Industrieanlagen. Beratung zum Thema Erdwärme und Erschließung wird angeboten von Stefan Pohl, geo consult POHL, Bendorf, E-Mail Adresse: geoconsultpohl@email.de

    Manfred Vogel vom Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. bietet ebenfalls Informationen hierzu an und verweist auf durchgeführte Schulprojekte in der Umgebung. Weiter Informationen: www.kee-rtk.de

BELEUCHTUNG OPTIMIEREN

  • Die Umstellung auf LED Leuchten und Leuchtmittel ist eine einfache Art Energie effizienter zu nutzen. Beratung und Hilfestellung kann hier Christian Hanne leisten, der sich neben der Nutzung von Strombojen durch den Vertrieb von LUMEN Deutschland für den Einsatz von LED Leuchtmitteln stark macht.

    Die Optimierung der Straßenbeleuchtung ist in Oestrich-Winkel bereits angelaufen berichtete Bürgermeister Heil auf die Anregung einer Bürgerin, 2/3 der Straßenbeleuchtung werden zur Zeit auf LED-Beleuchtung umgestellt.

SONNE AUF DIE DÄCHER

  • Norbert Wolter von der BürgerSolar-Eltville GmbH & Co.KG, wies darauf hin, dass ein Flächendeckendes Solarkataster bislang nicht realisiert worden ist. Jedoch könne ein Berater auch durch Augenscheinnahme feststellen, ob sich ein Gebäude für die Installation einer Photovoltaikanlage eignet. Bürgermeister Heil wies darauf hin, dass bei künftigen Bebauungsplänen auf eine Südausrichtung der Häuser geachtet werden könne. Diese Möglichkeit wird geprüft. Angeregt wurde ebenfalls die Einrichtung einer Dachflächenbörse – hier könnten sich Besitzer und Interessierte zusammenschließen und Partnerschaften eingegangen werden. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, die Feuerwehr über bestehende Photovoltaikanlagen zu informieren. Im Ernstfall könne so besser reagiert werden.

KÜMMERER DER STADTVERWALTUNG – RUNDER TISCH ENERGIEWENDE

  • Anregungen der Bürgerinnen und Bürger gab es in diesem Zusammenhang viele. Eine Neuauflage der energetischen Bewertung städtischer Liegenschaften wurde angesprochen, ebenso eine Neuauflage für die Wärmebedarfsfeststellung für den Altbaubestand, auch eine spezielle Informationsveranstaltung für Vermieter zu energiesparender Sanierung wurde angeregt. Die Klimatisierung des Bürgerzentrums war ebenfalls ein Thema, bei dem noch Potential besteht.

    Dr. Hoffmann regte an, einen Runden Tisch zur Energiewende einzuberufen. Die Idee eines Kümmerers in der Stadtverwaltung und eines runden Tisches zur Energiewende stieß bei Bürgermeister Heil auf direkten Zuspruch. Auch die Thematik der Beleuchtung und von Einsparmöglichkeiten in den öffentlichen Gebäuden werde weiter verfolgt. In der Stadtverwaltung gibt es bereits einen verantwortlichen Mitarbeiter, der diese Anregungen aufgreifen könnte, dieser könnte sich auch am Runden Tisches beteiligen.

THEMENPATEN UND FINANZIERUNGSANGEBOTE

  • Die Buchhandlung Idstein bietet an durch Sponsoring Schulprojekte zu Unterstützen, Gutscheine für Bücher des Themenfeldes Energie sind ein Angebot der Buchhandlung. Gerne unterstützen Sie auch ein anderes Projekt.

    Die Rhabanus Apotheke bietet ebenfalls ihre Unterstützung an, ihr Angebot ist ein Gutschein von 100 Euro z.B. für einen CO2-Wettbewerb von Schulklassen.

    Thomas Sterzel, Inhaber von Sterzel Elektroinstallation engagiert sich gerne in diesem Bereich und bietet seine Hilfe an.
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Weitere Ideen

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