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Modernisierung zum Passivhaus im Bestand

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Förderung der energetisch optimierten Modernisierung von Gebäuden zum Passivhaus im Bestand nach Teil II Nr. 3 in Verbindung mit Teil III A Nr. 5 der Richtlinie des Landes Hessen zur energetischen Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes (HEG)

Gefördert werden Modernisierungsmaßnahmen in Gebäuden durch die der jährliche Heizwärmebedarf des Gebäudes auf maximal 25 kWh pro Quadratmeter reduziert wird. Bei der energetischen Modernisierung sollen passivhaustaugliche Komponenten, Bautechniken und Verfahren zur Anwendung kommen. Die Mehrausgaben gegenüber einer Modernisierung gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) werden mit bis zu 50 % bezuschusst. Eine Auswertung der gemessenen Verbrauchsdaten geförderter Projekte zeigt, dass mit der Modernisierung zum Passivhaus im Bestand eine sehr hohe Energieeinsparung erzielt wird.

Vor Antragstellung ist eine Projektskizze beim HMWEVL einzureichen. Die HessenEnergie GmbH ist mit der fachtechnischen Begleitung der Projekte beauftragt. Nach positiver Rückmeldung zur Projektskizze kann ein Antrag auf Förderung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gestellt werden. Alle Unterlagen zur Förderung, insbesondere Merkblatt, Projektskizze, Antrag, zusätzliches Formblatt sowie viele weitere Informationen zum Thema finden Sie im Download-Bereich.

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Modernisierung zum Passivhaus im Bestand wird gefördert

Passivhäuser sind mittlerweile nicht mehr nur im Neubau möglich, sondern auch bei der energetischen Modernisierung kann der Passivhausstandard annähernd erreicht werden. Solche vorbildlichen Projekte fördert das Land Hessen bereits seit 2008. Best-Practise-Beispiele geförderter Projekte finden Sie weiter unten sowie unter den Downloads in der rechten Spalte.

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Handbuch zur Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten

Mit dem Handbuch Altbaumodernisierung bietet das Wirtschaftsministerium einen weiteren Baustein für energieeffiziente Bauweise in Hessen an. Sie finden einen aktuellen und umfassenden Überblick über die Realisierungsmöglichkeiten der besonders energieeffizienten Gebäudemodernisierungen.

Das Handbuch liefert den mit der Planung befassten Architekten und Ingenieuren realisierungsfähige Konzepte und gibt Bauherren und dem ausführenden Handwerk Entscheidungshilfen zur energetischen Gebäudemodernisierung. Mit dem Handbuch stehen aktuelle Informationen zu innovativen Lösungsstrategien für Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Damit wird die Umsetzung energieeffizienter Baumaßnahmen erheblich erleichtert.

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Wissenschaftliche Begleitung der energetisch optimierten Modernisierung der Gebäude Rotlintstraße 116-128 in Frankfurt/Main

In drei Abschnitten wurden sieben Gebäude aus den 1950er Jahren von der ABG Frankfurt Holding umfassend energetisch modernisiert. Nach Abschluss der Arbeiten erfüllen diese Gebäude sowohl technisch als auch bezüglich Raumangebot und Ausstattung heutige Anforderungen an attraktiven Wohnraum. Energetisch erreichen sie die höchsten, heute verfügbaren Standards. Obwohl sie als Altbauten in innerstädtischer Lage ungünstige äußere Randbedingungen aufweisen, erfüllen sie die Anforderungen an den Passivhaus-Standard.

Es hat sich gezeigt, dass es mit einer Kombination von Effizienzmaßnahmen bei Gebäudehülle und Anlagentechnik sowie regenerativer Wärme- und Stromerzeugung gelingen kann, Netto-Nullemissionskonzepte umzusetzen, die bereits heute die ab dem Jahr 2021 geltenden Standards der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz für Gebäude der Europäischen Union erfüllen.

Interessant ist der Bericht daher vor allem für Eigentümer modernisierungsbedürftiger Mietwohngebäude (Wohnungsbaugesellschaften, Privatleute), für das Bau-ausführende Gewerbe, aber auch für alle anderen Interessierten (z. B. Mieter, Investoren, Fachplaner).

Die Teilberichte zu diesem Projekt finden Sie rechts unter den Downloads.

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Sanierung mit Passivhauskomponenten: Modellprojekt der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH in der Tevesstraße 36-54 in Frankfurt/Main

Die in den 50er Jahren errichteten Gebäude der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH in der Tevesstraße 36-54 in Frankfurt/Main mit 60 Wohnungen wurden in einem Modellprojekt mit Passivhauskomponenten modernisiert. Mit den Berichten zu den Untersuchungen der Bestandsgebäude vor Beginn der Baumaßnahmen, zur Planungs- und Ausführungsbegleitung, zur Qualitätssicherung und zur messtechnischen Untersuchung und Auswertung der Messergebnisse nach Abschluss der Baumaßnahmen liegt nun eine vollständige Dokumentation der baulichen und anlagetechnischen Modernisierungsmaßnahmen sowie einer wissenschaftlichen Auswertung der Messergebnisse vor.

Die Analysen der über zweijährigen messtechnischen Begleitung der Gebäude belegen, dass bei der Sanierung tatsächlich Passivhaus-Neubau-Niveau erreicht wurde. Rechnet man die Raumtemperatur auf die Bilanz-Standard-Temperatur von 20 °C um, beträgt der Heizwärmeverbrauch im kleineren Gebäude noch 13,6 kWh pro Quadratmeter und Jahr, im größeren Gebäude liegt der gemessene Verbrauch geringfügig höher. Vor der Sanierung wurde ein Bedarfswert von ca. 290 kWh pro Quadratmeter und Jahr errechnet.

Damit kann für jeden nachvollziehbar dokumentiert werden, dass das sehr große Potenzial an innerstädtischen Altbauten aus den 50er Jahren energetisch hocheffizient modernisiert werden kann.

Interessant ist der Bericht daher vor allem für Eigentümer modernisierungsbedürftiger Mietwohngebäude (Wohnungsbaugesellschaften, Privatleute), für das Bau ausführende Gewerbe, aber auch für alle anderen Interessierten (z. B. Mieter, Investoren, Fachplaner).

Die Teilberichte zu diesem Projekt finden Sie rechts unter den Downloads.

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