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Modernisierung zum Passivhaus im Bestand

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Modernisierung zum Passivhaus im Bestand

Förderung der energetisch optimierten Modernisierung von Gebäuden zum Passivhaus im Bestand nach Teil II Nr. 3 in Verbindung mit Teil III A Nr. 5 der Richtlinie des Landes Hessen zur energetischen Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes (HEG)

Gefördert werden Investitionsmaßnahmen zur nachhaltigen Verringerung von CO2-Emissionen und zur Reduzierung des Primärenergieeinsatzes im Rahmen von energetischen Modernisierungsmaßnahmen in Gebäuden, wenn diese geeignet sind, den jährlichen Heizwärmebedarf des Gebäudes auf maximal 25 kWh pro Quadratmeter zu reduzieren. Bei der energetischen Modernisierung sollen passivhaustaugliche Komponenten, Bautechniken und Verfahren zur Anwendung kommen.

Zuwendungsfähig sind die Mehrausgaben einer energetisch optimierten Modernisierung gegenüber einer Modernisierung, die die Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bei der Modernisierung von Bauteilen einhält.

Werden alle Voraussetzungen eingehalten, kann ein Zuschuss von bis zu 50 % zu den zuwendungsfähigen Mehrausgaben für die energetisch optimierte Modernisierung gewährt werden. Bei Antragstellung ist rechnerisch nachzuweisen, dass nach der Modernisierung ein jährlicher Heizwärmebedarf des Gebäudes von maximal 25 kWh pro Quadratmeter erreicht wird.

Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen. Ist die Antragstellerin/der Antragsteller nicht Eigentümer/in des zu modernisierenden Gebäudes, ist die Zustimmung der Eigentümerin/des Eigentümers zu den umfassenden Modernisierungsmaßnahmen mit Antragstellung vorzulegen.

Es kann ein Zuschuss bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Mehrausgaben gewährt werden, der auf einen Höchstbetrag begrenzt wird. Voraussetzung für die Zuschussgewährung ist die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen und die Einhaltung weiteren Voraussetzungen, beispielsweise Einbau einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Dichtheitheitsnachweis des Gebäudes durch einen Blower-Door-Test, ausführliche Dokumentation des Bauvorhabens, Erstellung eines Messkonzepts, Installation und Inbetriebnahme der Messtechnik, Messung und Auswertung des Heizwärmebedarfs etc.

Das Programm wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen abgewickelt, darüber hinaus erfolgt eine fachtechnische Begleitung dieser Projekte durch die beauftragte hessenENERGIE GmbH. Das Merkblatt zur Förderung, sowie weitere Unterlagen zur Förderung finden Sie im Download-Bereich. Die Auswertung der gemessenen Verbrauchsdaten geförderter Projekte zeigt, dass mit der Modernisierung zum Passivhaus im Bestand eine sehr hohe Energieeinsparung erzielt wird.

Weitere Informationen zur Altbaumodernisierung erhalten Sie auch hier.

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Umfassende energetisch optimierte Modernisierung im Gebäudebestand wird gefördert

Das Hessische Wirtschaftsministerium fördert in Ergänzung der bestehenden Fördermöglichkeiten die umfassende energetisch optimierte Modernisierung im Gebäudebestand mit passivhaustauglichen Komponenten.

Ziel ist es, im Rahmen der Förderung von Vorhaben zur Nutzung innovativer Energieeffizienztechnologien (Marktvorbereitungsförderung) durch geeignete Maßnahmen zur nachhaltigen Verringerung von CO2-Emissionen beizutragen. Für energetische Modernisierungsmaßnahmen in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten und -tagesstätten sowie Sporthallen, wenn diese in räumlicher Verbindung zu Schulen stehen, kann daher ein Zuschuss zu den Mehrkosten für die umfassende energetische Modernisierung gewährt werden, wenn nach Abschluss der Modernisierung mit einem Heizwärmebedarf von 25 kWh pro Quadratmeter und Jahr annähernd der Standard des Passivhauses erreicht wird. Dies ist im Einzelnen für das jeweilige Gebäude mit einem Passivhaus-Rechenverfahren nachzuweisen.

Näheres finden Sie auf den Seiten zur Förderung.

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Handbuch zur Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten

Mit dem Handbuch Altbaumodernisierung bietet das Wirtschaftsministerium einen weiteren Baustein für energieeffiziente Bauweise in Hessen an. Sie finden einen aktuellen und umfassenden Überblick über die Realisierungsmöglichkeiten der besonders energieeffizienten Gebäudemodernisierungen.

Das Handbuch liefert den mit der Planung befassten Architekten und Ingenieuren realisierungsfähige Konzepte und gibt Bauherren und dem ausführenden Handwerk Entscheidungshilfen zur energetischen Gebäudemodernisierung. Mit dem Handbuch stehen aktuelle Informationen zu innovativen Lösungsstrategien für Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Damit wird die Umsetzung energieeffizienter Baumaßnahmen erheblich erleichtert.

Das Handbuch Altbaumodernisierung finden Sie unten unter den Publikationen.

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Wissenschaftliche Begleitung der energetisch optimierten Modernisierung der Gebäude Rotlintstraße 116-128 in Frankfurt/Main

In drei Abschnitten wurden sieben Gebäude aus den 1950er Jahren von der ABG Frankfurt Holding umfassend energetisch modernisiert. Nach Abschluss der Arbeiten erfüllen diese Gebäude sowohl technisch als auch bezüglich Raumangebot und Ausstattung heutige Anforderungen an attraktiven Wohnraum. Energetisch erreichen sie die höchsten, heute verfügbaren Standards. Obwohl sie als Altbauten in innerstädtischer Lage ungünstige äußere Randbedingungen aufweisen, erfüllen sie die Anforderungen an den Passivhaus-Standard.

Es hat sich gezeigt, dass es mit einer Kombination von Effizienzmaßnahmen bei Gebäudehülle und Anlagentechnik sowie regenerativer Wärme- und Stromerzeugung gelingen kann, Netto-Nullemissionskonzepte umzusetzen, die bereits heute die ab dem Jahr 2021 geltenden Standards der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz für Gebäude der Europäischen Union erfüllen.

Interessant ist der Bericht daher vor allem für Eigentümer modernisierungsbedürftiger Mietwohngebäude (Wohnungsbaugesellschaften, Privatleute), für das Bau-ausführende Gewerbe, aber auch für alle anderen Interessierten (z. B. Mieter, Investoren, Fachplaner).

Die Teilberichte zu diesem Projekt finden Sie rechts unter den Downloads.

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Sanierung mit Passivhauskomponenten: Modellprojekt der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH in der Tevesstraße 36-54 in Frankfurt/Main

Die in den 50er Jahren errichteten Gebäude der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH in der Tevesstraße 36-54 in Frankfurt/Main mit 60 Wohnungen wurden in einem Modellprojekt mit Passivhauskomponenten modernisiert. Mit den Berichten zu den Untersuchungen der Bestandsgebäude vor Beginn der Baumaßnahmen, zur Planungs- und Ausführungsbegleitung, zur Qualitätssicherung und zur messtechnischen Untersuchung und Auswertung der Messergebnisse nach Abschluss der Baumaßnahmen liegt nun eine vollständige Dokumentation der baulichen und anlagetechnischen Modernisierungsmaßnahmen sowie einer wissenschaftlichen Auswertung der Messergebnisse vor.

Die Analysen der über zweijährigen messtechnischen Begleitung der Gebäude belegen, dass bei der Sanierung tatsächlich Passivhaus-Neubau-Niveau erreicht wurde. Rechnet man die Raumtemperatur auf die Bilanz-Standard-Temperatur von 20 °C um, beträgt der Heizwärmeverbrauch im kleineren Gebäude noch 13,6 kWh pro Quadratmeter und Jahr, im größeren Gebäude liegt der gemessene Verbrauch geringfügig höher. Vor der Sanierung wurde ein Bedarfswert von ca. 290 kWh pro Quadratmeter und Jahr errechnet.

Damit kann für jeden nachvollziehbar dokumentiert werden, dass das sehr große Potenzial an innerstädtischen Altbauten aus den 50er Jahren energetisch hocheffizient modernisiert werden kann.

Interessant ist der Bericht daher vor allem für Eigentümer modernisierungsbedürftiger Mietwohngebäude (Wohnungsbaugesellschaften, Privatleute), für das Bau ausführende Gewerbe, aber auch für alle anderen Interessierten (z. B. Mieter, Investoren, Fachplaner).

Die Teilberichte zu diesem Projekt finden Sie rechts unter den Downloads.

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