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Große Resonanz auf Projekt eFlotte

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Presseinformation

Wiesbaden, 15. Juli 2015

"E-Autos rechnen sich im Betriebsalltag"

Grosse Resonanz auf Projekt "e-Flotte"

Viele hessische Firmen zeigen Interesse, Elektrofahrzeuge im betrieblichen Alltag zu testen: 1.650 kleine und mittlere Unternehmen haben sich beworben, im Rahmen des Projekts eFlotte für zwei Wochen ein E-Mobil kostenfrei zu nutzen. Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson wertete die große Resonanz als "ermutigendes Zeichen für die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität und damit für den Übergang zu einem nachhaltigen Verkehrssystem. Fahren E-Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Quellen, sind sie nahezu klimaneutral."

Für das vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium initiierte Projekt haben mehrere Autohersteller rund 60 aktuelle Pkws und Nutzfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Über ein Losverfahren wurden sie auf die Bewerber verteilt. "E-Fahrzeuge sind leise und sehr effizient", sagte Samson. "Wir geben den Unternehmen die Möglichkeit, dies selbst zu "erfahren" und festzustellen, ob sich Elektrofahrzeuge für ihren konkreten Bedarf eignen. Studien belegen, dass sich E-Autos besonders im gewerblichen Bereich bereits rechnen. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass die Fahrzeuge in der Praxis überzeugen und die Unternehmen ihr Flottenmanagement neu ausrichten."

"Studien belegen, dass sich E-Fahrzeuge besonders im gewerblichen Bereich bereits rechnen."

Der Staatssekretär bedauerte, dass die Fahrzeuge nicht für alle Bewerber ausreichen: "Die Nachfrage hat alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Deshalb bieten wir den Unternehmen, denen wir kein Fahrzeug zuteilen können, Informationsveranstaltungen über die Einbeziehung von E-Fahrzeugen in den Betriebsfuhrpark an."

"Hessen nimmt mit dem Projekt eFlotte erneut eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Zieles der Bundesregierung ein, Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu machen", sagte Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V. (BEM). "Das Bundesland hat die Bedeutung nachhaltiger Mobilität klar erkannt und kümmert sich um eine angemessene Förderung."

Andreas Niedermaier, Vorstand Personal und Infrastruktur der HSE AG, sagte: "Wir unterstützen das Pilotprojekt gerne als Sponsor, da wir uns selbst als Schrittmacher der Elektromobilität verstehen. Aber: Die Politik ist gefordert, z.B. durch Steueranreize für gewerbliche Fahrzeugflotten, den Markt für Elektrofahrzeuge massefähig zu machen. Der zweite entscheidende Faktor, eine flächendeckende Verfügbarkeit von leistungsfähigen Ladestationen, ist unser Beitrag zum Aufbau dieses Marktes."

Staatssekretär Samson wies darauf hin, dass sich die Landesregierung auch über den Bundesrat für die Förderung der E-Mobilität in Unternehmen einsetzt. Ihre Initiative für eine bessere steuerliche Berücksichtigung ist von der Länderkammer am vergangenen Freitag angenommen worden. "Nun sind Bundestag und Bundesregierung am Zuge, diese sinnvolle Maßnahme für den Einsatz von E-Fahrzeugen zu unterstützen", sagte Samson.

Kontakt: Irene Lange, Pressestelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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