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Land unterstützt LaNEG

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Presseinformation

Wiesbaden, 19. Juni 2015

"Energiewende lebt von Vielfalt" Land unterstützt Netzwerk der BürgerenergieGenossenschaften

Mit rund 250 000 Euro unterstützt Hessen den Aufbau des landesweiten Netzwerks der Bürger-Energiegenossenschaften (LaNEG). Den entsprechenden Förderbescheid übergab Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Hofheim an LaNEG-Geschäftsführer Florian Voigt. "Die Energiewende gibt den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, unmittelbar an der Wertschöpfung der Anlagen teilzuhaben", sagte der Minister. "Das Landesnetzwerk Bürger-Energiegenossenschaften Hessen informiert, wie man das in die Praxis umsetzen kann."

In Hessen gibt es bereits 68 Energiegenossenschaften, die Windkraft-, Photovoltaik-und Biomasseanlagen betreiben und meist ehrenamtlich geführt werden. Das vor zwei Jahren gegründete Landesnetzwerk soll sie mit Fachinformationen, Beratungen und Workshops unterstützen, Kooperationen initiieren und bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern helfen. Die Förderung ist auf drei Jahre angelegt.

"Die Energiewende gibt den bürgerinnen und bürgern gelegenheit, unmittelbar an der Wertschöpfung der anlagen teilzuhaben."

"Die Förderung des Landes für eine hauptamtliche Geschäftsstelle des LaNEG Hessen unterstützt besonders die ehrenamtlichen Akteure der lokalen Energiegenossenschaften", sagte der LaNEG-Vorsitzende Simon Koch. "So wird die Energiewende (in Hessen) weiter voran getrieben und das bürgerschaftliche Engagement gefördert." "Ich würde mich freuen, wenn das Netzwerk dazu beitragen kann, dass sich weitere Genossenschaften bilden", sagte Al-Wazir. "Die Energiewende lebt von der Vielfalt des Marktes und der Akteure." Diese Vielfalt müsse erhalten bleiben, sagte der Minister mit Blick auf die Absicht der Bundesregierung, die Förderung der Erneuerbaren Energien über Ausschreibungen zu vergeben. "Dies darf nicht dazu führen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien an Bürgerenergiegenossenschaften vorbei geht."

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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