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Zahlreiche Fachkräfte für Erneuerbare Energien

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Presseinformation

Wiesbaden, 18. Juni 2015

"Hessen hat Zahlreiche Fachkräfte auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien"

Studie untersucht Personalsituation

"Hessen hat zahlreiche qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien. Das ist eine gute Nachricht für unsere Unternehmen, die die wirtschaftlichen Chancen dieses gewaltigen Projekts nutzen wollen." Dieses Fazit zogen Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Arbeitsminister Stefan Grüttner am xx aus einer gemeinsamen Studie des IWAK - Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt und des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Untersucht wurden alle Branchen, die mit der Energiewende befasst sind. Dies reicht von Planungsbüros über das Handwerk bis zur Industrie und den Energieunternehmen. In Hessen zählt dieser Sektor rund 5.300 Betriebe mit zusammen 148.500 Beschäftigten. "In diesem Sektor hat die Beschäftigung von 2007 bis 2012 um 26 Prozent zugenommen hat", erläuterte Minister Al-Wazir. "Die Antworten in der Befragung lassen eine weitere Zunahme erwarten."

Die Studie weist die aktuellen und in den nächsten drei Jahren gesuchten Berufs- und Qualifikationsgruppen aus und analysiert die Maßnahmen der Betriebe, ihre Nachfrage zu decken. 61 Prozent der für die Studie befragten Energiewende-Betriebe suchen aktuell oder künftig Fachkräfte gesucht. 87 Prozent können ihren Qualifikationsbedarf decken, lediglich 13 Prozent gelingt dies nicht. Die Schwierigkeiten, Stellen zu besetzen, sind nach Einschätzung der Studie aber nicht die Folge eines absoluten oder flächendeckenden Mangels an Fachkräften, sondern resultieren vielmehr daraus, dass verfügbaren Arbeitskräften häufig die einschlägige Berufserfahrung fehlt - ein Problem, das die Betriebe mit einer entsprechenden Einarbeitungsphase teilweise lösen können.

Arbeitsminister Grüttner verwies auf das Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen, das zahlreiche Maßnahmen auflistet, um die Unternehmen in den nächsten Jahren intensiv bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. "Die Landesregierung setzt dabei auf Bildung, Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung. Der Ausbau der Betreuungsangebote, die Nachqualifizierungsoffensive im Rahmen der Initiative ProAbschluss und das Welcomecenter Hessen sind nur einige Beispiele, wie wir zur aktuellen und künftigen Fachkräfteversorgung beitragen. Die Studie liefert uns dabei wichtige Informationen."

Die Ergebnisse und der vollständige Abschlussbericht stehen als Download unter www.wirtschaft.hessen.de sowie unter www.soziales.hessen.de zur Verfügung.

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden, Tel: 0611 815 2021 Mail: wolfgang.harms@wirtschaft.hessen.de

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