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Folgetreffen zum Energiegipfel geplant

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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Wiesbaden, 27. Mai 2015

"2019 decken Erneuerbare Energien ein Viertel des hessischen Strombedarfs"

Folgetreffen zum Energiegipfel geplant

Die Landesregierung plant für den Herbst ein Folgetreffen zum Hessischen Energiegipfel von 2011. Nach vier Jahren gelte es zu diskutieren, "welche konkreten Maßnahmen uns den damals gesetzten Zielen in den kommenden Jahren näherbringen können", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch im Hessischen Landtag. Auch Bürgerinitiativen würden unabhängig von ihrer Position zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Diskussionsprozess einbezogen.

Auf dem 2011 in parteiübergreifendem Konsens eingeschlagenen Weg sei Hessen bereits deutlich vorangekommen, sagte der Minister. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hessen bis zum Jahr 2050 seinen Strom- und Wärmeverbrauch ausschließlich aus erneuerbaren Quellen decken kann. Bereits 2019 werden Erneuerbare Energien ein Viertel des hessischen Strombedarfs liefern. Ende 2014 lag ihr Anteil am hessischen Netto-Stromverbrauch bereits bei über 15 Prozent."

"Alles spricht für die Energiewende, und das sieht auch die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger so."

Al-Wazir wies auf die wirtschaftlichen Chancen der Windenergie und anderer erneuerbarer Quellen hin. "Aktuelle Untersuchungen sprechen von ca. 18.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr in Deutschland. Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Versorgungssicherheit, die ökonomische und die ökologische Bilanz - all das spricht für die Energiewende, und dies sieht auch die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger so." Deshalb bedürfe es keiner neuen Grundsatzdebatte. Lokale Widerstände gegen einzelne Projekte gelte es ernst zu nehmen; die Landesregierung begegne ihnen mit Argumenten und Überzeugungsarbeit.

Als wichtiges Projekt der Energiewende bezeichnete der Minister die geplante Gleichstromleitung SuedLink von Norddeutschland ins bayrische Grafenrheinfeld: "Von dort können weite Teile Bayerns, Baden-Württembergs und Hessens versorgt werden. Damit leistet SuedLink einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Netzstabilität im gesamten süddeutschen Raum."

Kontakt:

Wolfgang Harms

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