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Landesregierung kündigt Folgetreffen zum Hessischen Energiegipfel an

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Presseinformation

Wiesbaden/Berlin, 16. April 2015

Die Landesregierung wird für den Herbst ein Folgetreffen zum Hessischen Energiegipfel von 2011 einberufen. Dies kündigten Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag an. Zuvor seien noch wichtige Entscheidungen auf Bundesebene zu treffen. Zum Beispiel müsse Klarheit bestehen über das künftige Energiemarktdesign für konventionelle Kraftwerke. „Hessen kommt gut voran bei der Umsetzung der Ergebnisse des Energiegipfels von 2011“, sagten Bouffier und Al-Wazir. Zwischenbilanz nach vier Jahren

„Alle Beteiligten des Gipfels werden wieder eingeladen“, sagte Bouffier. Die Landesregierung tausche sich fortlaufend und sehr intensiv mit den maßgeblichen Akteuren über weitere Schritte und Maßnahmen aus. „Auf dem Folgetreffen wollen wir eine Zwischenbilanz ziehen und schauen, inwieweit wir auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren müssen, um die 2011 getroffenen Vereinbarungen umzusetzen. Dies soll ebenso offen und konsensorientiert geschehen, wie wir vor vier Jahren diskutiert haben“, sagte Bouffier. „Die Landesregierung steht zu der vor vier Jahren erzielten parteiübergreifenden Übereinkunft, Hessens Energieversorgung sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich bis zum Jahr 2050 vollständig auf Erneuerbare Quellen umzustellen.“

„Die langfristigen Zielsetzungen des Energiegipfels werden konsequent weiterverfolgt“, sagte Minister Al-Wazir. „Aber die Energiewende wird nicht allein in Hessen gemacht. Die wesentlichen Rahmenbedingungen gestaltet der Bund. Ein wesentlicher Faktor ist dabei das künftige Energiemarktdesign, das wir berücksichtigen müssen.“ Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

„Ende 2014 wurden bereits knapp 15 Prozent des hessischen Nettostromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt“, erklärte Tarek Al-Wazir. „Die Energiewende gewinnt weiter an Schwung.“ Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 87 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 224 Megawatt neu in Betrieb genommen – so viel wie nie zuvor.

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

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