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Hessen will Steueranreize für E-Mobilität

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

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Presseinformation

Wiesbaden/Berlin, 08. Mai 2015

Hessen will Steueranreize für E-Autos

Vorstoss im Bundesrat gestartet

Hessen hat einen Vorstoß zur steuerlichen Begünstigung von Elektrofahrzeugen gestartet: "Wir müssen Anreize geben, dass wesentlich mehr private Autofahrer und Unternehmen als bisher zur E-Mobilität wechseln", erklärten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Wissenschaftsminister Boris Rhein am Freitag anlässlich der Einbringung der Initiative in den Bundesrat. "Es geht dabei nicht nur um Umwelt- und Klimaschutz, sondern ebenso um handfeste Standortpolitik. Das Autoland Deutschland muss Leitmarkt dieser Zukunftstechnologie werden. Das erfordert notwendig den Abbau steuerlicher Benachteiligungen."

Wie Schäfer erläuterte, müssen die Besitzer von E- oder Hybrid-Autos es als geldwerten Vorteil versteuern, wenn sie ihren Wagen während der Arbeit auf Firmenkosten aufladen. "Das bedeutet bürokratischen und finanziellen Aufwand. Wir wollen deshalb als 'Starthilfe' eine befristete Steuerbefreiung für die Jahre 2015 bis 2019."

"Das Autoland Deutschland muss Leitmarkt dieser Zukunftstechnologie werden."

Gleichzeitig soll die Initiative den Aufbau einer Ladeinfrastruktur beschleunigen, wie Wirtschaftsminister Al-Wazir darlegte. "Davon hängt es ganz wesentlich ab, wie schnell die Elektromobilität im Alltag ankommt. Wir möchten Betriebe und Unternehmen, die Ladesäulen zur Verfügung stellen oder selbst Elektrofahrzeuge anschaffen, durch eine steuerliche Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr fördern."

Wissenschaftsminister Rhein sieht Nachholbedarf bei der Ladeinfrastruktur: "In Deutschland gibt es gegenwärtig rund 4.500 Elektro-Ladestationen, im Vergleich dazu über 14.000 Tankstellen. Mittelfristig sollte der Weg zur nächsten Steckdose nicht länger sein als der zur nächsten Zapfsäule."

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

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