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Al-Wazir fordert transparentes Verfahren zu SuedLink

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Presseinformation

Wiesbaden, 05. März 2015

"Bund muss Netzausbau besser erklären"

Minister Al-Wazir fordert transparentes Verfahren

Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir hat eine allgemeinverständliche Begründung für die geplante Höchstspannungsleitung SuedLink angemahnt. "Die Landesregierung erwartet insbesondere von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, dass er gemeinsam mit der Bundesnetzagentur seiner Verantwortung nachkommt und den Menschen die Notwendigkeit des Netzausbaus besser erläutert", sagte Al-Wazir am Donnerstag im Hessischen Landtag.

SuedLink soll von 2022 an vor allem Windstrom von Nord- nach Süddeutschland übertragen. Dabei durchquert die Leitung Nord- und Osthessen. Die Bundesnetzagentur stuft SuedLink als notwendig für die Versorgungssicherheit ein.

"Das Projekt muss auch Menschen ohne Elektrotechnische Fachkenntnisse Überzeugen."

Die Landesregierung habe keinen Anlass, an der Sorgfalt der Bundesnetzagentur zu zweifeln, sagte Al-Wazir. Es sei aber auch Aufgabe der Netzagentur und des Unternehmens TenneT, die Notwendigkeit der Leitung nicht nur technisch nachzuweisen, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar zu kommunizieren: "Nur Spezialisten können Lastflussdiagramme lesen. Das Projekt muss aber auch Menschen ohne elektrotechnische Fachkenntnisse überzeugen." Al-Wazir forderte zudem eine Qualitätssicherung der von der Bundesnetzagentur in Auftrag gegebenen Gutachten: "Es muss ein Höchstmaß an Transparenz gewährleistet werden."

Der Minister wies darauf hin, dass das Land nicht selbst für das Planungsverfahren zuständig ist. "Wir sind allerdings Beteiligte des Verfahrens und begleiten es konstruktiv. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Abstände zu den Siedlungen eingehalten, die Belange des Naturschutzes abgewogen und die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einbezogen werden." Al-Wazir ermunterte die Bürgerinnen und Bürger, ihre Beteiligungsmöglichkeiten zu nutzen.

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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