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1,1 Mio. Euro gehen nach Hessen


Energiewende in Hessen

Klimaschutz in europäischen Projekten
1,1 Mio. Euro gehen nach Hessen


Wiesbaden, 01. Dezember 2017


Mit rund 1,1 Millionen Euro fördert die EU hessische Partner in europäischen Projekten zum Klima- und zum Ressourcenschutz. Dies teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Freitag mit: „Ich bin sehr froh über diese Förderung. Die Landesregierung hat sich nachdrücklich für diese Projekte eingesetzt.“ Das EU-Programm Interreg Nordwesteuropa zielt auf länderübergreifende Kooperationen. In der dritten Runde wurden drei Projekte mit hessischer Beteiligung ausgewählt:
  • Das Projekt ECCO (Creating new local Energy Community Co-Operatives) will unter Beteiligung der Philipps-Universität Marburg, der Bioenergiedorf Oberrosphe eG und des Landkreises Marburg-Biedenkopf die Energieproduktion dezentralisieren, den Anteil erneuerbarer Energie steigern und dadurch die Treibhausgasemissionen reduzieren
  • Das Projekt GROOF (Greenhouses to Reduce CO2 on Roofs) will Gewächshäuser auf Dächern installieren, um Abwärme zu nutzen und damit CO2 einzusparen. Hessischer Partner ist die EBF GmbH aus Bensheim
  • Das Projekt ReNu2Farm (Nutrient Recycling – from pilot production to farms and fields) verfolgt das Ziel, die Pflanzennährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) so zu recyceln, dass sie in einer für die Landwirtschaft verfügbaren Form vorliegen. Hessischer Partner ist die Outotec GmbH & Co. KG aus Oberursel
Seit 2016 wurden im Rahmen von Interreg Nordwesteuropa neun Projekte mit hessischen Partnern genehmigt, so dass insgesamt über 4 Millionen EU-Mittel nach Hessen fließen werden.

Ein Beispiel ist das Projekt CHIPS (Cycle Highways Innovation for smarter People Transport and Spatial Planning) zur Förderung von Radschnellwegen. Von hessischer Seite sind der Regionalverband FrankfurtRheinMain, die großen Arbeitgeber Fraport AG, Gateway Gardens real estate und DB Rent GmbH sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC Hessen, das House of Logistics & Mobility (HOLM) und die Städte Frankfurt am Main, Hanau und Darmstadt beteiligt. Ein europaweit einsetzbares virtuelles Planungstool für Radschnellwege wurde bereits entwickelt, nun arbeitet das Projekt unter anderem an Servicestationen für Radschnellwege.

Weitere Informationen zu Interreg Nordwesteuropa unter landesplanung.hessen.de und nweurope.eu
Wolfgang Harms / Pressestelle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
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