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Neuer Förderansatz für Energieforschung gefordert




Energiewende breiter erforschen
Länder fordern neuen Förderansatz


Wiesbaden, 28. November 2017


Eine breitere Ausrichtung der Energieforschung fordern Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland vom Bund. Die Förderung technologischer Lösungen allein reiche nicht mehr aus für den Umbau des Energiesystems, heißt es in einem gemeinsamen Papier. Stattdessen müssten auch Fragen der Finanzierung, der Marktintegration und der Verbindung zwischen Energieversorgung und Mobilität betrachtet werden. „Ohne Energieforschung ist die Energiewende undenkbar. Auf dem Weg zu einer gleichermaßen sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung brauchen wir Innovationen“, sagte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson am Dienstag.

Die Bundesregierung arbeitet gerade ihr 7. Energieforschungsprogramm aus und konsultiert dazu die Länder. Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben dazu auf einer gemeinsamen Expertenkonferenz aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ihren spezifischen Forschungsbedarf ermittelt. Unter anderem sprechen sie sich dafür aus, Förderentscheidungen stärker als bisher am Kriterium der Exportfähigkeit zu orientieren.

Das aktuelle 6. Energieforschungsprogramm wurde kurz nach dem Reaktor-Unglück von Fukushima im Jahr 2011 veröffentlicht und soll zum Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen. 2016 wurden dabei rund 656 Millionen Euro für die Projektförderung bereitgestellt. Seit Beginn der Programme im Jahr 1977 wurden rund 17.300 Projekte mit insgesamt rund 12 Mrd. Euro gefördert.

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Wolfgang Harms / Pressestelle
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