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Bahn plant 2017 Investitionen von rund 380 Millionen Euro in Hessen


Infrastruktur

Bahn plant 2017 Investitionen von rund 380 Millionen Euro in Hessen
Al-Wazir: „Hessische Großvorhaben müssen dringend vorankommen“


Wiesbaden, 08. März 2017


Die Deutsche Bahn plant im Jahr 2017 rund 380 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur in Hessen zu investieren. „Mit dem Land Hessen hat die Deutsche Bahn einen Partner, der sich für die Schiene einsetzt und Ausbauprojekte im Rahmen der Förderung mitfinanziert“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden. „Hierzu gehört die Modernisierung der Bahnhöfe und insbesondere die Kofinanzierung für die Großvorhaben, wie beispielsweise die Anbindung von Gateway Gardens an die S-Bahn und der Ausbau der S 6.“ Für den ersten Bauabschnitt der S 6 von Frankfurt West bis Bad Vilbel wird die Kofinanzierung rund 70 Mio. Euro betragen, zuzüglich der Planungskosten, die vom Land finanziert wurden. An der Realisierung der S-Bahn-Anbindung von Gateway Gardens beteiligt sich das Land mit rund 30 Mio. Euro.

Die von der Bahn heute angekündigten Investitionen sind Teil eines Gesamtpakets über 1,9 Milliarden Euro, die die Bahn von 2015 bis 2019 in Hessen in die Instandhaltung der bestehenden Verkehrswege mitsamt der Bahnhöfe investieren will. „Wenn man in die Infrastruktur investiert, seien es Aus- oder Umbauvorhaben, dann geht das nicht ohne Baustellen. Natürlich wird das nicht ohne Auswirkungen auf den laufenden Verkehr bleiben“, so der Minister. „Deshalb ist es gut, dass die Deutsche Bahn Verzögerungen und Verspätungen so weit wie möglich minimieren will, beispielsweise durch eine intelligente Bündelung von Baustellen oder die Verlagerung von Baumaßnahmen in die Nacht.“

Jeder zweite Fernverkehrszug in Deutschland fährt durch Hessen. „Schon dieses zeigt die Bedeutung des hessischen Anteils am bundesweiten Schienennetz“, so Al-Wazir. „Deshalb ist es richtig, dass die Bahn nun kräftig in das hessische Netz investiert.“

„Neben der Instandhaltung haben die Investitionen in den Netzausbau, wie zum Beispiel in die Projekte Homburger Damm, Gateway Gardens, den Ausbau der S 6 und insbesondere die Nordmainische S-Bahn angesichts der schon jetzt sehr hohen und stetig weiter wachsenden Auslastung des Netzes in der Metropolregion höchste Priorität“, sagte Al-Wazir. Diese Vorhaben werden vom Bund, dem Land Hessen und den Kommunen finanziert. Hinzu kommen durch das Land und den Verkehrsverbund RMV finanzierte Maßnahmen im Rahmen des Projektes „S-Bahn plus“, die die Pünktlichkeit und Betriebsqualität der S-Bahn Rhein/Main erhöhen sollen.
Marco Kreuter / Pressestelle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
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