Förderung

Förderung des Landes Hessen

Die Bundesregierung hat mit der Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) die Vergütung so geregelt, dass der Ausbau von Windenergieanlagen und anderen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung dynamisch weiter gehen kann und für Planungs- und Investitionssicherheit gesorgt. Eine zusätzliche finanzielle Förderung des Landes Hessen ist daher in diesem Bereich nicht erforderlich. Hessen ergänzt jedoch das Förderangebot des Bundes in den Bereichen, die unter die Kompetenz des Landes fallen. Die Landesregierung ist entschlossen, die vom Hessischen Energiegipfel definierten Ziele und die sich daraus ergebenden Konsequenzen in einer Neufassung des Hessischen Energiegesetzes und der damit verbundenen Förderrichtlinien aufzunehmen.

„Mit den Richtlinien zur energetischen Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes vom 2. Dezember 2015 werden die Förderangebote des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Energiebereich zusammengefasst.

Durch die Förderung sollen die Ziele des Hessischen Energiegesetzes - die Deckung des Endenergieverbrauchs von Strom und Wärme bis zum Jahr 2050 möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen, die Anhebung der jährlichen energetischen Sanierungsquote im Gebäudebestand auf mindestens 2,5 bis 3 Prozent und die Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels - vorangetrieben werden. Auf diese Weise soll eine sichere und umweltschonende Energieversorgung in Hessen gewährleistet sein, die bezahlbar und gesellschaftlich akzeptiert ist.

Gefördert werden können Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien, innovative Energietechnologien, kommunale Energiekonzepten, Energieeffizienzpläne und Konzepte zur Erzeugung und Verteilung von erneuerbaren Energien sowie Einrichtungen und Maßnahmen zur Energieberatung,  zur Qualifikations- und Informationsvermittlung von Technologien auf dem Gebiet der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien und Akzeptanzmaßnahmen sowie von kommunalen Informations- und Akzeptanzinitiativen

Die Richtlinie tritt am 1. Januar 2016 in Kraft, sie findet sich unter Downloads, die Antragsformulare werden derzeit erarbeitet.

Die Förderung von Bioenergieprojekten erfolgt in Zuständigkeit des HMUKLV. Informationen hierzu finden Sie auf www.umwelt.hessen.de

Schließlich weisen wir auf unseren Förderkompass  hin, wo Sie nach Förderprogrammen für geplante Bau- oder Sanierungsmaßnahmen, für Bioenergieprojekte und zur Mobilität suchen können.“

Energieland Hessen Publikationen
Screenshot HMWEVL

Bestellung von Druckexemplaren

Druckexemplare von Broschüren und Flyern können über die Seite des HMWEVL bestellt werden.