Geothermische Anlagen – Heizen mit Erdwärme
Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann direkt genutzt werden, etwa zum Heizen.
Für die Nutzung der Erdwärme stehen drei unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden und Brunnensysteme.
Erdwärmekollektoren werden horizontal in geringer Tiefe (maximal 2 Meter) verlegt und gewinnen fast ausschließlich die von der Sonne eingestrahlte Wärmeenergie.
Der Vorteil von Erdwärmesonden gegenüber den Kollektoren sind ein deutlich geringerer Flächenbedarf und die Erschließung eines unterhalb des Einflussbereiches der Sonneneinstrahlung liegenden und damit jahreszeitlich konstanten Temperaturniveaus. Die Erdwärmesonden werden meist in einer Tiefe von weniger als 100 m, selten aber mehr als 130 m eingebaut.
Die Brunnenanlagen können an geeigneten Standorten dafür genutzt werden, durch Förderung und Wiedereinleitung des Grundwassers dessen Wärmeenergie direkt zu verwenden. Der Vorteil hier ist das konstante (8 bis 12 °C) hohe Temperaturniveau. Das Genehmigungsverfahren und der technische Betrieb können sich hier etwas aufwendiger gestalten.
Für Auskünfte steht Ihnen im Umweltministerium
Frau Ilona Hey
Tel.: 0611/815-1841
Fax: 0611/815-1947
E-Mail: ilona.hey@hmuelv.hessen.de
gerne zur Verfügung.
Die nächsten Termine:
Route Nordhessen:
25.06. bis 12.07.2013 Groß-Gerau (Kreissparkasse)
13.07. bis 26.07.2013 Steinau an der Straße (Markthalle)
Route Mittelhessen:
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Route Südhessen:
06.05. bis 31.05.2013 Hasselroth (Rathaus)
01.07. bis 15.07.2013 Hofheim (Landratsamt)
15.07. bis 29.07.2013 Nauheim (Rathaus)
29.07. bis 19.08.2013 Büttelborn (Rathaus)
19.08. bis 09.09.2013 Roßdorf (Rathaus)
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