Infokorb

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Windenergie

Einen großen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele der Hessischen Landesregierung und ihrem Ziel, bis zum Jahr 2050 100 % Prozent des Endenergieverbrauchs ohne Verkehr aus erneuerbaren Energien zu decken, wird die Windkraft in Hessen erbringen.

Die Landesregierung wird die Voraussetzungen schaffen, damit in der Größenordnung von 2 Prozent der Landesfläche Vorrangflächen zur Nutzung der Windenergie zur Verfügung stehen. Die Ausweisung der Windvorrangflächen erfolgt nach den Kriterien, die vom Energiegipfel empfohlen werden.

Der Beitrag des Windkraftsektors zur Erreichung des 100%-Ziels ist mit theoretisch 28 Terrawattstunden/Jahr veranschlagt.

Eine Windpotenzialkarte wurde für Hessen beauftragt und liegt vor. Bericht und Übersichtskarte können rechts unter „Downloads“ eingesehen werden. Landkreisbezogene Windpotenzialkarten mit höherer Auflösung finden Sie im Untermenü "Potenzialkarten nach Landkreisen".

 

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Windenergienutzung in Deutschland

Ausgangspunkt der Markteinführung von Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland war das 1989 vom Bund aufgelegte Förderprogramm "100 MW Wind", das später auf 250 Megawatt (MW) aufgestockt wurde. Den entscheidenden Schub erhielt der Ausbau der Windenergienutzung in Deutschland jedoch mit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1990, das am 01.01.1991 in Kraft trat. Im Jahre 2000 wurde es durch das Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) abgelöst. Insbesondere die Offshore Nutzung der Windenergie dürfte wegen der verbesserten EEG-Vergütung einen Aufschwung erfahren.

In einem weiter wachsenden Weltmarkt hat sich der deutsche Markt in 2010 auf einem stabilen Niveau gehalten. Insgesamt waren Ende 2010 in Deutschland 21.600 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 27.200 MW installiert. Hinzu kommen zukünftig 29 bereits genehmigte offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 10.000 MW.

Im Binnenland nimmt Hessen mit 660 WEA, die zusammen eine Nennleistung von 672 MW (Auswertung von Daten des Deutschen Windenergie-Institutes DEWI GmbH bis 31.06.2011). Hessen beabsichtigt als Ergebnis des Hessischen Energiegipfels 2010 Windvorrangflächen in der Größenordnung von 2 % der Landesfläche auszuweisen.

 

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Planung von Windenergieanlagen

Windenergieanlagen mit Leistungsgrößen von rund 3 MW sind heute üblich. Aus ökonomischen und aus Gründen des Landschaftsschutzes ist die Konzentration von Anlagen in Windparks an geeigneten Standorten sinnvoll.

Eine solche Investition erfordert kompetente Planung und sorgfältige Vorbereitung der Finanzierung. Ebenso braucht der Betrieb dieser kostenintensiven Anlagen ein hohes Maß an Professionalität, um Ausfälle und Stillstände zu vermeiden und optimale Ergebnisse zu erzielen.

Die Planung von Windparks muss auf das erforderliche Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz abgestellt werden Für den konkreten Standort sind insbesondere umfängliche naturschutzfachliche und immissionsschutzrechtliche Voruntersuchungen erforderlich. Dies muss in einer sorgfältigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt sein.
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Windpark-Beteiligungen

Windparks werden heute in vielen Fällen von spezialisierten Unternehmen errichtet und betrieben. Diese bieten Beteiligungen an dafür gegründeten Projekt-Gesellschaften an. Wie auch bei anderen Geldanlagen empfiehlt es sich, solche Beteiligungsangebote und die jeweiligen Firmen sorgfältig zu prüfen. Hilfreich ist dabei die Publikation «Mit einer grünen Anlage schwarze Zahlen schreiben - Tipps für Ihre Beteiligung an einem Windkraftprojekt» des Bundesverbands Windenergie (BWE).
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Repowering - mehr Strom aus weniger Windenergieanlagen

Unter Repowering ist der Ersatz von technisch veralteten kleinen Windenergieanlagen durch leistungsstärkere, dem neuesten Stand der Technik entsprechende Anlagen zu verstehen.

Ziel des Repowering ist eine bessere Ausnutzung verfügbarer Standorte durch die Erhöhung der installierten Leistung und des Stromertrages bei gleichzeitiger Reduktion der Zahl der Anlagen.
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